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Sehr
geehrte Damen und Herren,
willkommen zum ABK-Newsletter April 2009 für
Sie als registrierter Anwender!
Inspiriert vom Frühlingsbeginn präsentiert sich auch unser Newsletter in
einem neuen, frischen Design.
Frohe Ostern wünscht Ihr
ABK-Team!
„Kapital lässt sich beschaffen, Fabriken
kann man bauen, Menschen muss man gewinnen.“
Hans
Christoph von Rohr (*1938), dt. Topmanager
In diesem Newsletter
informieren wir Sie über folgende Themen:
·
Ökologische Aspekte in der
Standardisierten Leistungsbeschreibung
·
Die neue ÖNORM B 1801-1, Aspekte zum Normentwurf vom
01.03.2009
·
Tipps und Tricks in ABK7
·
Baukostenindex 2008 im Jahresüberblick
·
Rückblick Architekturfestival
„Turn On“ 2009
·
Nachlese Seminarveranstaltung
„Baukostenmanagement und mehr… - die neue ÖNORM B 1801-1“
·
Termin! Arch+Ing Akademie „Neue
Bestimmungen für die Bauausschreibung“
·
Interessante Beiträge zum Vergabe- und Vertragsrecht
·
ABK Inside-Standard LB`s im ABK Format
Ökologische
Aspekte in der Standardisierten Leistungsbeschreibung
Die
LB wird grün – Forcierung der konsequenten Berücksichtigung ökologischer
Kriterien
Das
BMWFJ wird in den Ausgaben HB18 und HT08 der Standardisierten
Leistungsbeschreibungen für Hochbau und Haustechnik Möglichkeiten zur
Aufnahme und/oder Vorgabe ökologischer Aspekte (z. B. für die Verwendung
bestimmter Produkte, Materialien und Anwendung von Verarbeitungstechniken)
schaffen. Mehr
Sensibilisierung
für ökologische Aspekte auch im österreichischen Industriestandard
Die im Rahmen des österreichischen Industriestandards angebotenen Textsammlungen
zahlreicher namhafter Produktanbieter sind wertvolle Ergänzungen zu den
Standardisierten Leistungsbeschreibungen LB-Hochbau bzw. LB-Haustechnik
des BMWFJ. Künftig gilt es, auch in diesen Texten besonderes Augenmerk
zusätzlich auf die Einbindung von Nachhaltigkeitskriterien und
Umsetzung der ökologischen Aspekte zu legen.
DURISOL, der Naturbaustoffhersteller aus Achau legt als erster Hersteller
ökologische Kenndaten seiner gesamten Produktpalette in den Ergänzungstexten
offen. DURISOL beschreitet damit vor allem am Sektor der Ausschreibungstexte
einen ganz neuen Weg. Eine Überarbeitung der bestehenden Texte nach diesem
Vorbild ist daher zu empfehlen. ib-data als verlässlicher Partner unterstützt
Sie dabei gerne!
Wenn Sie an einer Überarbeitung Ihrer Ausschreibungstexte interessiert
sind, Herr
Ing. Markus Navratil berät Sie gerne!
Die neue ÖNORM B 1801-1, Aspekte
zum Normentwurf vom 01.03.2009
Professionelles Baumanagement hat Kosten, Qualität und Termine
im Griff. Deren Planung und Steuerung werden seit 1995 durch die ÖNORM B
1801-1, aber auch durch die Teile 2 bis 5 geregelt. Die ÖNORM B 1801-1 liegt
seit 1. März 2009 als Entwurf vor. Weiter
Tipps und Tricks in ABK7
Abwicklung von
Mehrkostenforderungen mit dem ABK-Kostenmanager
Der Bauvertrag als übereinkommende
Willenserklärung zweier Vertragspartner ist kein statisches Gefüge, sondern
eine dynamische Leistungsbeziehung. Die Planung mag noch so sorgfältig sein,
Abweichungen vom vereinbarten Leistungsumfang sind nicht zu verhindern. Somit
sind auch Mehrkostenforderungen – unabhängig von der vorliegenden
Vertragsform und der Komplexität der Projekte, häufig. Mit dem
ABK-Kostenmanager wickeln Sie Ihre Mehrkostenforderungen professionell und
mit überschaubarem Dokumentationsaufwand ab. Weiter
Baukostenindex 2008 im
Jahresüberblick
Der
Verlauf der Baukosten und Baupreise spiegelt die aktuelle Situation der
Bauwirtschaft wider. Dabei zeigt der Baukostenindex (Inputgröße) monatlich
die Entwicklung der vom Bauunternehmer zu tragenden Kosten im Rahmen der
Ausführung des Bauvorhabens, während der Baupreisindex als Outputgröße quartalsweise
die Entwicklung der Preise, die der Bauherr an den Bauunternehmern zahlen
muss, wiedergibt. Weiter
Rückblick Architekturfestival Turn
On 2009
Die
Stärke Österreichs liegt nicht in der Größe, sondern in seiner Vielfalt – das
gilt auch für die Architektur. Bereits zum siebenten Mal in jährlicher Folge
präsentierten 15 Protagonisten der österreichischen Architekturszene unter
der Leitung von Frau Architektin DI Dr. techn. Margit Ulama ein speziell
ausgewähltes Programm – aktuelle Highlights der Architektur – beim
Architekturfestival „Turn On“ im RadioKulturhaus Wien und gewährten einen
Einblick in die vielfältige österreichische Architekturszene.
Zum
Auftakt des 7. Architekturfestivals startete die Vortragsreihe der Turn On
Partner, welche sich vornehmlich mit den vielfältigen Schnittstellen zwischen
Planung und baulicher Realisierung auseinandersetzte. Die Vortragsthemen am
Freitagnachmittag waren so bunt gestreut, wie der Prozess des Bauens weit
gespannt ist. Im Zentrum dieser Vorträge standen die Themen Kunstförderung,
Klimaschutz und innovatives Baumaterial.
ib-data
GmbH/ABK trat im Rahmen dieser Veranstaltung als Turn On Partner auf. "Turn On Partner"
bildet die Plattform für die Partner und Sponsoren und damit für vielfältige
Hintergrundthemen der Architektur.
Mehr
Nachlese Seminar
„Baukostenmanagement und mehr…- die neue ÖNORM B 1801-1“
Die ÖNORM B 1801-1
liegt seit 1.März 2009 als Entwurf vor. Zu dieser Thematik wurde vom Austria
Standards plus Training des
Österreichischen Normungsinstituts am 02.04.2009 ein Seminar
organisiert. Mehr
ABK Termine
aktuell
Mittwoch, 23.
Juni 2009 / 17.00 – 20.15 Uhr
Seminarveranstaltung
„Neue Bestimmungen der Bauausschreibung“ an der Arch+Ing Akademie
Ausschreiben mit der neuen
LB-HB 18 unter besonderer Berücksichtigung der neuen ÖNORM A 2063. Praxisbezogenes Wissen über die Grundlagen der
Bauausschreibung und ein Reiseführer durch die LB-HB 18.
Diese Veranstaltung findet im Rahmen
einer Kooperation zwischen der Arch+Ing Akademie und der ib-data GmbH/ ABK
statt.
Details
zur Veranstaltung
Interessante Beiträge zum Vergabe- und
Vertragsrecht
Problematik
von verbesserbaren Mängeln bei bestandsfest gewordenen
Ausschreibungsbestimmungen
Mit der
vorliegenden Judikatur wurde in 2. Instanz
ein an sich verbesserbarer Mangel aufgrund von bestandsfest gewordenen
Ausschreibungsbestimmungen als unbehebbarer Mangel qualifiziert. Weiter
BVA Entscheidung zur
Dienstleistungsanzeigepflicht für grenzüberschreitende Tätigkeiten im Rahmen
der Dienstleistungsfreiheit
Anfechtungsgegenstand
im gegenständlichen Nachprüfungsverfahren war eine Zuschlagsentscheidung des
Auftraggebers betreffend der beabsichtigten Auftragsvergabe eines Teilloses
an einen Bieter aus einem EWR Mitgliedstaat. Gegenstand der Ausschreibung
waren Leistungen, die dem Berechtigungsumfang des reglementierten Gewerbes
der Elektrotechnik zuzuordnen sind. Der Vorwurf eines nicht zum Zug
gekommenen Bieters war, dass die präsumtive Zuschlagsempfängerin unter
anderem nicht die erforderliche Eignung aufweisen würde. Gemäß den
Anforderungen aus der Bekanntmachung sei von den Bietern nachzuweisen
gewesen, dass sie über die in Österreich erforderliche Anerkennung oder
Gleichhaltung ihrer Befugnis verfügen. Sollte die Zuschlagsempfängerin nicht
über den geforderten Gleichhaltungsbescheid verfügen, stelle das demnach
einen Ausscheidungsgrund dar. In der
für die vorliegende Ausschreibung geltenden Gewerbeordnung ist
geregelt, dass die Antragstellerin als nicht österreichische Bieterin in
Österreich zum maßgeblichen Zeitpunkt entweder eine Niederlassung haben oder
eine Dienstleistungsanzeige abgegeben haben muss. Weiter
Befristete
Anhebung der Schwellenwerte für die freie Vergabe von Bau- und
Infrastruktur-Projekten zur Konjunkturbelebung geplant
Nach den Plänen der Bundesregierung ist nun auch in Österreich
beabsichtigt die öffentliche Auftragsvergabe zu vereinfachen. So wie in
Deutschland bereits teilweise der Fall, sollen die Schwellenwerte, ab denen
die komplexen Vergaberegeln angewendet werden müssen, für Bau- und
Infrastrukturaufträge zeitlich befristet angehoben werden. Bundeskanzler
Faymann will mit einer neuen Verordnung die Schwelle für die freie Vergabe
von Bau- und Infrastrukturaufträgen von derzeit EUR 40.000 auf EUR 100.000
anheben. Auch das nicht offene Verfahren soll ausgeweitet und bei Aufträgen
bis zu EUR 1.000.000 angewendet werden können. Bisheriger Grenzwert hierfür
war EUR 120.000. Für
den Erlass der Verordnung ist noch die Zustimmung der Länder erforderlich. Die beiden Maßnahmen sollen der Konjunkturbelebung dienen und daher nur
befristet bis Ende 2010 gelten. Dem Vernehmen nach wäre ein
Inkrafttreten schon ab 1. Mai möglich – vorausgesetzt die Länder stimmen der
Verordnung zu. Nach geltendem Bundesvergabegesetz besteht die Möglichkeit,
die Schwellenwerte zur Konjunkturbelebung durch eine sogenannte Verordnung
des Bundeskanzlers anzuheben. Mit der Verordnung kann der Bundeskanzler eine
(zeitaufwendigere) Änderung des Bundesvergabegesetzes umgehen.
In Österreich
hatten zuletzt die Wirtschaftskammer (WKÖ), der Städtebund sowie der
Gemeindebund vermehrt die Anhebung der Grenzwerte gefordert, um in Zeiten der
Krise die Wirtschaft schnell und zielgerichtet zu unterstützen.
Judikatur des BVA zur Problematik der nicht
abgeschlossenen Angebotsprüfung
Mit
der Abhandlung des gegenständlichen Nachprüfungsverfahrens nimmt das
Bundesvergabeamt Bezug auf die Bekämpfung einer auf Falschangaben gestützten
Ausscheidensentscheidung samt Zuschlagsentscheidung. Beide angefochtenen
Entscheidungen wurden mangels einer durch den Auftraggeber abgeschlossenen
Angebotsprüfung aufgehoben.
Der Auftraggeber hatte
die Ausscheidensentscheidung ausschließlich damit begründet, dass sich die
Antragstellerin bei Erteilung von Auskünften hinsichtlich ihrer Eignung
„erheblicher Falschauskünfte“ schuldig gemacht habe und daher gemäß §68 Abs 1
Z 7 BVergG (infolge einer vom Auftraggeber behaupteten Falscherklärung im
Bezug auf die technische Leistungsfähigkeit) auszuschließen gewesen wäre.
Nach Ansicht der ausgeschiedenen Bieterin sei der Ausschluss jedoch zu
Unrecht erfolgt. Weiter
ABK Inside – Standard LB`s im ABK-Format
Ab 1.Mai 2009
werden die Preise für die ABK-CD`s der Standardisierten
Leistungsbeschreibungen im ABK-Format indexgerecht angepasst. Detaillierte
Informationen hierzu erhalten ABK-Kunden persönlich in den nächsten Tagen per
E-Mail zugesendet.
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