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Sehr geehrte Damen und Herren,

willkommen zum ABK-Newsletter Jänner 2009 für Sie als registrierter Anwender!

   „Die Kunst, Pläne zu machen, besteht darin, den Schwierigkeiten ihrer Ausführung zuvorzukommen.“

   Luc de Clapiers Vauvenargues

 Wir hoffen Sie sind gut ins neue Jahr gestartet und wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihren Projekten im neuen Jahr.

    In diesem Newsletter informieren wir Sie über folgende Themen:

·         ABK7 – Die Neuerungen der Jahresrelease auf einen Blick

·         Neuausgabe der ÖNORM B 2110 – Neuerscheinung der ÖNORM B 2118 ab 01.01.2009

·         Entwurf zur ÖNORM A 2063 – Frist für Stellungnahmen bis 28.02.2009

·         Tipps und Tricks in ABK7

·         Die Begrifflichkeiten „Schlussfeststellung“ und „Übernahme“ im Bauwerkvertrag

·         Rundschreiben des Bundeskanzleramtes zur Abgrenzung von Sektorenbereich und klassischem Bereich

·         Rückblick Seminar „Die Bauausschreibung mit der neuen LB-HB 18“

·         Termine

o    Arch+Ing Akademie „Neue Bestimmungen für die Bauausschreibung“

o    Architekturfestival „Turn On“

·         Interessante Beiträge zum Vergabe- und Vertragsrecht

·         ABK Inside – Wie Ihre Wünsche Realität werden

 

 


ABK7 – Die Neuerungen der Jahresrelease auf einen Blick

In der neuen Programmversion wurden wieder sehr viele innovative Neuerungen für unsere Anwender verwirklicht. Nachstehende Übersicht bietet Ihnen einen informativen Überblick mit Hauptaugenmerk auf die Highlights und Schwerpunkte der Jahresrelease:

ABK-KE Kostenplanung mit Elementen

Der neue ABK-Baustein KE Kostenplanung mit Elementen ermöglicht eine genaue und nachvollziehbare Ermittlung der Kosten durch die Zusammenstellung von Einzelpositionen zu Bauteilen und Baukonstruktionen. Mit der Elementmethode erhält man neben einer nachvollziehbaren Kostenaufstellung eine detaillierte Baubeschreibung auf Knopfdruck, ohne erheblichen Mehraufwand. Ein guter Elementkatalog von Powercalc® macht es möglich! Weiter

ABK-AK Aktenkoffer, Datensynchronisierung

Mit der Datensynchronisationsfunktion des ABK-AK Aktenkoffers sind Sie in der Lage sowohl ausgewählte Daten aus einem zentralen Datenbestand zur lokalen Bearbeitung auszugliedern als auch verschiedene Datenbestände zu vergleichen. Mittels der Funktion „auschecken“ können Sie gewünschte Daten auch extern, z.B. auf der Baustelle, bearbeiten und anschließend, zurück im Büro, mühelos wieder in den zentralen Datenbestand integrieren. Weiter

ABK-english 

ABK-english ist eine ABK-Version in englischer Sprache, wobei die Bearbeitung der Daten in englischer Sprache erfolgt und die Ausdrucke angepasst wurden. Mit der Übersetzung ausgewählter ABK-Bausteine werden internationale Projekte aller Größen problemlos abgewickelt. Weiter

 

In allen anderen ABK-Bausteinen sind zahlreiche Ergänzungen vorgenommen worden. Hier ist eine Auswahl der wesentlichen überarbeiteten Features:

ABK-BP Büro- und Projekterfolg

Neuerungen im Arbeitszeitgesetz bezüglich Arbeitszeitaufzeichnungen wurden in ABK umgesetzt. Umfangreiche Prüflogiken erleichtern die gesetzlich vorgeschriebene Zeiterfassung.
Außerdem wurde der Leistungskatalog Honorarinformation aktualisiert.

ABK Projektkostenmanager

ABK-Projektkostenmanager wurde um eine Funktion für ein übersichtliches Änderungsmanagement erweitert. Änderungen zum freigegebenen Kostenplan werden mit Mehrkostenforderungsanträgen beantragt, genehmigt oder abgelehnt.

ABK Dokumentenmanagement

ABK-Variablen können nun nicht nur in MS-Word sondern auch in MS-Excel eingefügt werden. Die verfügbaren ABK-Variablen für Word-/Excel-Dokumente wurden auch überarbeitet und erheblich erweitert.

Neuerungen in ABK-LV  ̶  LV erstellen, ABK-AN  ̶  Angebotslegung

Die farbliche Darstellung wesentlicher Informationen am Bildschirm lenken die Aufmerksamkeit des Bearbeiters auf wichtige Inhalte. So werden freiformulierten Positionen oder Positionen mit Fehlern im Kalkulationsansatz nun besser erkannt.

ABK- Bauabrechnung

Bei der Bearbeitung von Ausmaßblättern können nun Langtext und Notiz der Position angezeigt werden. Über einen Link können alle anderen abgerechneten Mengen in anderen Ausmaßblättern angezeigt werden.

Die Übersicht aller wesentlichen Neuerungen mit erklärenden Screenshots finden Sie hier.


Neuausgabe der ÖNORM B 2110 – Neuerscheinung der ÖNORM B 2118 ab 01.01.2009

Seit 01. Jänner 2009 gelten mit der Neuausgabe der ÖNORM B 2110 neue allgemeine Vertragsbestimmungen für

Bauleistungen. Für Partnerschaftsmodelle bei Großprojekten gilt die neue ÖNORM B 2118. Weiter


Entwurf der ÖNORM A 2063 – Frist für Stellungnahmen bis 28.02.2009

Der seit 15. Jänner 2009 erhältliche Entwurf zur ÖNORM A 2063 ersetzt die Ausgaben ÖNORM B 2062:1996, ÖNORM B 2063:1996 und die ÖNORM B 2114:1996, die technisch überarbeitet und zu einer ÖNORM zusammengefasst wurden. Weiter


Tipps und Tricks in ABK7

Leistungsverzeichnisse ansprechend gestalten

Ausschreibungstexte sind technisch präzise und formal korrekt zu erstellen. Das ist aber für eine erfolgreiche Ausschreibung oft nicht genug. Zusätzlich sollte der Text optisch ansprechend gestaltet sein. Einerseits um eine übersichtliche und rasche Bearbeitung sicherzustellen, andererseits um dem Corporate Design eines Projektes oder eines Unternehmens zu entsprechen. Wie Sie den Spagat zwischen Normenkonformität und individueller Gestaltung spielend meistern lesen Sie hier


Die Begrifflichkeiten „Schlussfeststellung“ und „Übernahme“ im Bauwerkvertrag

Die Übernahme einer Bauwerksleistung ist genau genommen die körperliche Hinnahme in die Verfügungsmacht des Auftraggebers und die Anerkennung des Werkes als die dem Vertrag entsprechende Erfüllung. Zur Übernahme kommt es nach Fertigstellung des Bauwerks. Der Begriff der Übernahme – im allgemeinen Sprachgebrauch auch häufig als Abnahme bezeichnet - ist weder im ABGB noch in der Bauvertragsnorm B 2110 näher definiert. Die ÖNORM B 2110 regelt den Vorgang zur Übernahme des vom Auftragnehmer hergestellten Werks in Punkt  10 im Verhältnis zum ABGB detailliert jedoch in wesentlichen Punkten vom Gesetz abweichend. Weiter

 


Rundschreiben des Bundeskanzleramtes zur Abgrenzung von Sektorenbereich und klassischem Bereich

Anlässlich der in einer zwischen Bieter und Auftraggeber strittigen Rechtssache hinsichtlich der Anwendung der Vorschriften der Richtlinie RL 2004/17/EG („Sektorenrichtlinie“) oder der Richtlinie RL 2004/18/EG („Vergaberichtlinie“) erließ der  Europäische Gerichtshof am 10.04.2008 ein Urteil, welches nunmehr das Bundeskanzleramt zum Anlass nahm, um diese Abgrenzungsfrage national zu konkretisieren.  Eine kompakte Zusammenfassung des ausführlichen Rundschreibens finden Sie hier

 


Rückblick Seminar „Die Bauausschreibung mit der neuen LB-HB 18“

Am 13.01.2009 und am 20.01.2009 fand in Kooperation mit ABK/ib-data GmbH an der Arch+Ing Akademie Innsbruck und Linz das Seminar „Die Bauausschreibung mit der neuen LB-HB 18“ statt. Im Rahmen dieser beiden Veranstaltungen wurden von Frau DI Monika Ilg sowohl Grundlagen, die formale Gestaltung der Bauausschreibung sowie die Grundzüge der neuen ÖNORM A2063 thematisiert. Frau DI Michaela Yasar, Projektleiterin des Änderungsdienstes der LB-Hochbau und der LB Haustechnik, gewährte einen Ausblick auf die LB-HB 18. Neben inhaltlichen und redaktionellen Änderungen wurde eine Umstrukturierung der LB  für die Leistungsgruppen 02 bis 20  (Baumeisterarbeiten) vorgestellt, damit Positionen und Preise  leichter Kostenarten gemäß der Gliederung  nach ÖNORM 1801-1  zugeordnet werden können. Mit dem neuen Service des Änderungsdienstes des BMWA, eine Protokollierung der Änderungen von der LB-HB Version 17 zu der Version 18 sollte jedoch einer effizienten Datenmigration nichts mehr im Wege stehen. 

Da die Thematik beim Publikum auf reges Interesse gestoßen ist, sind Folgeveranstaltungen, insbesondere im zeitlichen Zusammenspiel mit dem Erscheinen der neuen ÖNORM A 2063 geplant. Wir werden Sie hierüber selbstverständlich auf dem Laufenden halten.


ABK Termine aktuell

Mittwoch, 23. Juni 2009 / 17.00 – 20.15 Uhr

Seminarveranstaltung „Neue Bestimmungen für die Bauausschreibung“ an der Arch+Ing Akademie Wien

Ausschreiben mit der neuen LB-HB 18 unter besonderer Berücksichtigung der neuen ÖNORM A 2063. Praxisbezogenes Wissen über die Grundlagen der Bauausschreibung und ein Reiseführer durch die LB-HB 18.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen einer Kooperation zwischen der Arch+Ing Akademie und der ABK ib-data GmbH statt.

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Architekturfestival „Turn On“ vom 06.03. bis 07.03.2009 im RadioKulturhaus Wien

Das Fest, das Highlights der aktuellen österreichischen Architektur präsentiert: ArchitektInnen der unterschiedlichen Generationen stellen eine breite Palette von Entwurfshaltungen, aber auch diverseste Bauaufgaben vor. Das im Rahmen des Architekturfestivals speziell ausgewählte Programm sowie die jeweilige regionale Gewichtung der präsentierten Bauten lassen – wie bei einem Kaleidoskop – jedes Jahr ein neues Bild der Entwicklung entstehen. ib-data GmbH/ ABK tritt im Rahmen dieser Veranstaltung als Sponsor auf und konnte Herrn Architekt Dipl. Ing. Priebernig als Referent gewinnen, welcher im Rahmen der „Turn On Vortragsreihe“ am 06. März 2009 einen Vortrag zum Thema „Planen in Virtuellen (Projekt-) Räumen“ halten wird.

Details zur Veranstaltung

 

Freitag, 06. März 2009 / Vortragsreihe der „Turn On Partner“ von 13.30 – 19.00 Uhr

13.30 Uhr: Vortrag „Planen in virtuellen Projekträumen“

Arch. Dipl. Ing. Heinz Priebernig (Technische Universität Wien)

 


Interessante Beiträge zum Vergabe- und Vertragsrecht

Judikatur des BVA zur Problematik unplausibler Positionspreise bei einem Angebot mit Einheitspreisen

Im Bescheid vom 19.11.2008 mit der GZ N/0132-BVA/13/2008-24 befasst sich das Bundesvergabeamt mit dem Fall einer spekulativen Preisgestaltung. Bei dem zu prüfenden Sachverhalt hatte die Auftraggeberin die Lieferung von Hilfsmittelbedarf als öffentlichen Auftrag im Wege eines offenen Verfahrens im Oberschwellenbereich zum Abschluss einer Rahmenvereinbarung nach dem Bestbieterprinzip ausgeschrieben. Die ungewöhnlich niedrigen Einheitspreise eines Bieters waren betriebswirtschaftlich nicht erklärbar, weshalb seitens des Auftraggebers eine vertiefte Angebotsprüfung durchgeführt wurde. Der mittlerweile ausgeschiedene Bieter begründete die betragliche Diskrepanz zwischen den Positionspreisen und dem feststellbaren Preis mit einem Rechenfehler. Weiter

Entscheidung des Bundesvergabeamtes: Keine Wahlfreiheit zwischen Grund- und Wahlposition

Die gegenständliche Entscheidung des Bundesvergabeamtes rollt anhand eines Beispiels aus der Praxis die Thematik „Wahlfreiheit zwischen Grund- und Wahlpositionen“ neu auf: Im Rahmen des Vergabeverfahrens wurden Varianten hinsichtlich Gesteinsmaterialien ausgeschrieben. Aus Kostengründen behielt sich der Auftraggeber in der Ausschreibung vor, die in den Wahlpositionen angebotenen Materialien zu vergeben. Bei der Angebotsbewertung legte der Auftraggeber ausschließlich die Grundposition (Normalposition) zugrunde. Für diese Wahl der Normalausführung konnte der Auftraggeber im Nachprüfungsverfahren jedoch keine ausreichende – durch die Ausschreibungsunterlagen gedeckte Begründung – geben. Das vom Auftraggeber genannte Kriterium schien beispielsweise in der Ausschreibung  als Zuschlagskriterium nicht auf. Das Bundesvergabeamt erklärte die Zuschlagsentscheidung für nichtig. Der Auftraggeber sei bei der Wahl zwischen Grundposition und Wahlposition an die allgemeinen Grundsätze des Vergaberechts gebunden. Durch ein Abweichen von den Ausschreibungsvorgaben bei der Materialwahl verstoße der Auftraggeber gegen den Transparenz- und Gleichheitsgrundsatz. Anderenfalls würde sich der Auftraggeber einen willkürlichen Entscheidungsspielraum einräumen. Bundesvergabeamt (GZ: N/0112-BVA/04/2008-26) vom 24.09.2008

 

ABK-Tipp: Der Ausschreiber hätte in diesem Fall nicht Varianten ausschreiben sollen, sondern die unterschiedlichen Gesteinsmaterialen als Aufzahlung in Eventualpositionen formulieren sollen. Dann hätte der Auftraggeber die Wahlfreiheit, ob er die Grundposition oder die Eventualposition ausführen lässt. Auch bei dieser Form erhält aber das Angebot mit dem niedrigsten Preis den Zuschlag. Es wäre auch noch möglich Zuschlagskriterien zu definieren, sodass der Preis und die Gesteinsqualität bei der Beurteilung berücksichtigt werden und die Vergleichbarkeit und Transparenz der Angebote gegeben sind.

 

 


ABK Inside –Wie Ihre Wünsche Realität werden

Mit neuem Elan und frischem Schwung startete das ABK Team ins neue Jahr. Alljährlicher Fixpunkt zum Jahreswechsel stellt die ABK7-Jahresrelease dar. Derzeit senden wir unsere Programmupdates inkl. Begleitdokumentation aus. Mehr als 1000 CD’s sind in den letzen Tagen an unsere Wartungsvertragskunden ergangen, der Rest ist schon zum Versand vorbereitet.

Da wir bemüht sind Ihre Zufriedenheit mit ABK laufend zu verbessern, haben wir eine Kundenumfrage gestartet. So wird es uns möglich sein, Ihre Erfahrungen, Ihre Wünsche und Ihre Anliegen direkt in die Produktentwicklung einfließen zu lassen. Für alle bis 13.03.2009 ausgefüllt retournierten Fragebögen winkt zudem ein attraktiver Warengutschein.

Wir freuen uns daher über den bereits jetzt zu verzeichnenden zahlreichen Rücklauf und bedanken uns auf diesem Weg bei allen Teilnehmern für ihre Unterstützung bei der konsequenten Optimierung unserer Produkte.

 

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