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BIM und ABK

Der Wunsch vieler Planer: Ist das Gebäude entworfen, sollen die Baukosten ermittelt und die benötigten Leistungen mit ihren Mengen in Leistungsverzeichnissen für die Ausschreibung möglichst automatisiert zusammengestellt werden. 

Schnittstellenproblematik


Für die Weiterverarbeitung der Mengen-Daten aus CAD-Programmen gibt es schon seit vielen Jahren Schnittstellen (z.B. ArchiCad, Allplan). Die Verbindung von Zeichnungsinformationen zu Kosten- und Ausschreibungsinformationen kann dabei auf zweierlei Weise erfolgen:

  • Der Planer zeichnet mit einem vorgegebenen Elementkatalog und stellt die Verbindung damit über die einheitliche Bezeichnung des Elements her.
  • Der Planer ordnet bereits im CAD-Programm die Positionen mit Preisen den Elementen zu. 

Die 2. Methode hat sich bis jetzt nicht durchgesetzt, weil der CAD-Planer nur in seltenen Fällen auch der Ausschreiber ist. Die Übernahme von Positionen in eine AVA-Software bedarf einer intensiven Qualitätskontrolle und wird somit für den Ausschreiber zu einem großen Risiko und ist - aufgrund eines immensen Prüfungsaufwandes - eine ineffiziente Arbeitsweise.

Innovative Arbeitsmethode


Wird BIM bereits in frühen Planungsphasen angewendet, können bereits Kostenschätzungen oder Varianten am Modell durchgeführt werden. Im fortschreitenden Projektverlauf wird es mit weiteren Informationen gefüllt und dadurch immer detaillierter. Mit Hilfe von Eigenschaften zu Räumen oder Gebäudeausstattung kann es sogar für die Bestandsabwicklung genutzt werden. 

Werden nun Parameter und Merkmale für Kosten in das 3D-Modell eingetragen, lassen sich Leistungen und Mengen für Ausschreibung und Baukosten automatisiert ermitteln. Das soll schon zu einem frühen Planungszeitpunkt präzisere Kostenaussagen ermöglichen, Variantenvergleiche vereinfachen und die Planungssicherheit steigern.

BIM Entwicklung seitens ABK


Obwohl das Thema Building Information Modeling nicht neu ist, gibt es bei der Übernahme von Daten im Format IFC noch eine ganze Reihe von Fragen, die ungeklärt bzw. nicht vollständig beantwortet sind. ABK ist in der Arbeitsgruppe ÖNORM A6241-2 und auch in diversen Netzwerken vertreten. Dadurch profitieren Sie als Kunde nicht nur von unserer Expertise, sondern erhalten auch laufend topaktuelle Informationen.

 

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