Kostenplanung von Bauprojekten

Sie erhalten die Zusammenschau aktueller Projektstände mit Soll-, Ist- und Prognosewerten über alle Planungsphasen hinweg! Nach der Festlegung eines Kostenziels sowie der Erstellung eines Kostenrahmens generieren Sie eine detaillierte Kostenermittlung, optional mittels Elementmethode oder über die ausführungsorientierte Leistungsgliederung. Mit dem Änderungsmanagement und der Analyse  der laufenden sowie vergangenen Projekte erhält die Projektsteuerung jederzeit aussagekräftige Zahlen. Durch Ermittlung der Lebenszykluskosten treffen Sie die richtigen Entscheidungen.

Kostenmanager - die systematische Gesamtdarstellung der Baukostenthematik

Der ABK-Projektkostenmanager ist das ideale Instrument im Baukostenmanagement. Er bietet die Zusammenschau aktueller Projektstände, immer im Vergleich mit Soll-, Ist- und Prognosewerten. ABK ermöglicht die systematische Gesamtdarstellung der Baukostenthematik nach ÖNORM ebenso wie unternehmensspezifische Anpassungen.

Vorteile des ABK-Kostenmanagers:

  • Kostenplanung von Bauprojekten nach ÖNORM B 1801 oder frei, in unterschiedlichen Detailschärfen: Kostenziel, Kostenrahmen, Kostenberechnung, Kostenanschlag
  • Zugriff auf Kostenkennwerte bei der Planung und bei der Analyse
  • Auftrags- und Rechnungsverwaltung sowie Zahlungen
  • Änderungsmanagement mit Mehrkostenforderungen, Zusatzaufträgen/Nachträgen
  • Zusammenschau aktueller Projektstände, immer im Vergleich mit Soll-, Ist- und Prognosewerten
  • Verknüpfung mit Terminen für eine effektive Steuerung
  • Kostenauswirkungen von Besprechungspunkten sofort sichtbar!
  • Darstellung der Baukosten und der Nutzungskosten als Planungsinstrument

Baukostenmanagement leicht gemacht
Der ABK-Projektkostenmanager ist ein wertvolles Werkzeug für das Kostenmanagement und Projektcontrolling und ermöglicht die Darstellung der aktuellen Projektstände in unterschiedlichster Detailschärfe. Die Ermittlung von Kosten wird in allen Phasen der Objekterrichtung unterstützt, von der  Grundlagenermittlung bis zur Inbetriebnahme. Diese Kostendarstellungen sind Grundlage für Planungs-, Vergabe- und Ausführungsentscheidungen, sowie zum Nachweis der entstandenen Kosten. Aufbauend auf den Projektzielen, dem Raum- und Funktionsprogramm sowie auf Erfahrungswerten ähnlicher Bauvorhaben, wird ein Kostenrahmen erstellt.

Die weitere Kostenplanung (Kostenschätzung) erfolgt nach Belieben - vom Groben ins Feine oder auf unterschiedlichen Detailstufen. Mit der Erfassung von Aufträgen, Rechnungen, Zahlungen und noch zu erbringenden Leistungen zu einem Kostenbereich wird die Kostenprognose immer genauer. Auf Basis der aktuellen Projektkosten werden Kostenprognosen erstellt und den Soll-Werten gegenüber gestellt. Die wesentlichen Einflussfaktoren sind Projektaufwendungen in Form von Aufträgen, Rechnungen und Mehrkostenforderungen auf der einen Seite und dem freigegebenen Kostenplan auf der anderen Seite.

Grundsätzlich werden folgende Teilaspekte behandelt:

  • Bedarfsplanung mit dem Raum- und Funktionsprogramm
  • Kostenplanung mit einem Kostenrahmen und der fortlaufenden Kostenschätzung
  • Kostenerfassung mit der Auftrags- und Rechnungsverwaltung
  • Nachvollziehbare Planung, Verwaltung und Verfolgung der Kostenänderungen sowie der Leistungsänderungen
  • Kostenverfolgung mit Methoden der Auftragsbewertung
  • Verwaltung verfügbarer Mittel

Auch die zeitliche Entwicklung der Kosten wird berücksichtigt. Sie erkennen per Knopfdruck, wann Sie welche Gelder zur Verfügung stellen.

Bedarfsplanung
Die Bedarfsplanung führt vom Flächenprogramm über das Raum- und Funktionsprogramm zum Kostenrahmen. Mithilfe von Flächen- oder Raumgrößen und Kostenkennwerten erhält man das erste Kostenziel. Dieser Betrag wird auf die Kostenbereiche aufgeteilt und schon ist der Kostenrahmen fertig.

Kostenplanung
Basis aller Kostendarstellungen ist die Gliederung der Kosten in Kostenbereiche und Kostenarten, eine Ordnungsstruktur die sich durch das gesamte Projekt zieht. Die Eingabe von Dispowerten je Kostengruppe ermöglicht es, die Prognosekosten zu Beginn grob zu planen. Mit der Eingabe von Schätzkosten auf den unteren Hierarchiestufen des Kostenrahmens wird der Dispowert verringert, bis dieser Null ist und die Schätzkosten entsprechend genauer sind.

Bei gleicher Gliederungsstruktur ist es möglich, Kostenkennwerte ähnlicher Projekte zu übernehmen und so gleich eine detailliertere Kostenplanung zu erhalten. Auf Basis dieser Kennwerte wird dann die feine Kostenermittlung mit Mengenermittlung und räumlichen Zuordnungen vorgenommen. Es besteht auch die Möglichkeit, aus Leistungsverzeichnissen Schätzkosten auf Positionsebene in diese Gliederungsstruktur zu übergeben.

Ein Kostenplan wird zu einem bestimmten Zeitpunkt freigegeben, die verfügbaren Mittel je Kostenart sind fixiert. Alle Änderungen werden nun nachvollziehbar mitprotokolliert. Mit Hilfe der verfügbaren Mittel werden Umbuchungen durchgeführt und die Prognosekosten gesteuert.

Phase Kostenanschlag
Sämtliche Aufträge eines Bauvorhabens werden nach Kostenarten und Auftragnehmern mit einer Vielzahl von Kenndaten verwaltet. Die Auftrags- und Zahlungskonditionen werden im Hauptauftrag festgelegt und bei Zusatzaufträgen übernommen. Deckungsrücklässe werden ebenso wie Haftrücklässe mit Schwellenwerten und eventuell erforderlichen Bankgarantien berücksichtigt. Aufträge, die mehreren Kostenarten, Kostenstellen oder Kostenträgern zugeordnet sind (Splittbelege), werden übersichtlich dargestellt und verwaltet.

Phase Kostenfeststellung
Zu den Aufträgen eines Projektes werden Rechnungen und Zahlungen aufgenommen. Durch eine automatische Überprüfung aller Auftragskonditionen wird ein Rechnungdeckblatt mit dem anweisbaren Betrag erzeugt. Die Rechenvorschrift ist individuell anpassbar, Bauschaden oder Versicherungseinbehalte und beliebige andere Abzüge sind eingebbar. Mehr noch, diese Daten werden sofort am Schirm auch in der Übersicht aufsummiert. Zu den einzelnen Rechnungen und geforderten Rechnungssummen wird auch die Höhe der tatsächlich erfolgten Zahlung verwaltet

Änderungsmanagement
Alle Änderungen werden in ABK mitprotokolliert. Betreffen Änderungen den Kostenplan, werden dort nachvollziehbar Umbuchungen durchgeführt. Entstehen Kostenänderungen während der Ausführungsphase, werden die Abweichungen bei den verfügbaren Mitteln abgebildet. Dabei wird auch ein Freigabelauf mit Genehmigung der Leistungsänderung unterstützt.

Auswertungen und Analysen
Die zahlreichen Auswertungen und Berichte in ABK sind mit Optionen sowie Filter leicht anpassbar, und lassen kaum einen Wunsch offen. Kosten nach Kostenträger, Kostenstellen oder Kostenarten sowie Jahresbudgetierungen werden per Knopfdruck immer aktuell angezeigt. Analysen sind auch projektübergreifend möglich, um Auffälligkeiten zu identifizieren und mögliche Abweichungen vom optimalen Projektverlauf frühzeitig erkennen zu können.

Mit dem ABK-Historymanager werden Kostenstände regelmäßig gespeichert - anschließend werden Abweichungen analysiert. Auch so sind Tendenzen frühzeitig erkennbar.

Wurden im ABK-Projektzeitplan Termine erfasst, werden Kosten auch im Zusammenhang mit Terminen ausgewertet. So wissen Sie per Knopfdruck, in welcher Höhe Sie finanzielle Mittel bereithalten müssen.

Kostenübersicht im Kostenmanager   Grafische Auswertungen im Kostenmanager        
Kostenübersicht im Kostenmanager   Grafische Auswertungen im Kostenmanager        

 

Download Produktblatt ABK-Projektkostenmanager

Building Information Modeling (BIM)

BIM ist die zukunftsweisende Entwicklung im Bauwesen. ABK-BIM basiert auf der OpenBIM-Methode, um einen durchgängigen Datenfluss – von der Planung
bis zur Ausschreibung - mittels offener, softwareneutraler Standards sicherzustellen. Ein Gebäudemodell wird in Form einer IFC-Datei eingelesen und daraus ein Kostenplan oder ein Leistungsverzeichnis erstellt..

Vorteile von ABK-BIM:

  • OpenBIM-Methode
  • Direkter Import der IFC-Datei
  • Grafische Ansicht der Daten mittels ABK-BIM-Viewer
  • Interpretation der IFD-Datei durch den ABK-Interpreter
  • Verknüpfung von BIM-Elementen mit dem ABK-Elementkatalog
  • Mit Projektelementen zum Kostenlplan oder Leistungsverzeichnis

ABK8 wird OpenBIM-fit!
ABK hat sich gänzlich der OpenBIMPhilosophie verschrieben: Ein Gebäudemodell in Form einer IFC-Datei, ganz gleich welcher Herkunft, wird eingelesen
und mit wenigen Handgriffen in einen Kostenplan umgewandelt. Dieser wird nicht nur im Kostenmanagement gemäß (z.B. ÖNORM B 1801-1 oder DIN 276)
weiterverwendet, sondern dient auch als Grundlage für ÖNORM A 2063-konforme Leistungsverzeichnisse.

Mit der Elementmethode zum Erfolg
ABK bietet Tools für die Elementmethode schon seit vielen Jahren an. Dabei kann beispielsweise auf einen Elementkatalog mit Aufbauten und Preisen für den Wohnbau zugegriffen werden. Bei der Anwendung in einem Projekt werden diese Elemente angepasst und weiterentwickelt. Dieser Workflow
wird nun – mit einigen Adaptierungen - für den AVA-Bereich genutzt. Mittels IFC-Schnittstelle werden Elemente mit den geometrischen Daten aus dem 3D-Modell verbunden. Aus bauteilorientierten Modellen werden  relevante Informationen extrahiert und bei Bedarf werden manuelle Ergänzungen durchgeführt.

Der flexible Weg zur Standardlösung
Mit ABK-BIM werden mit wenigen Arbeitsschritten aus einer IFC-Datei ein Kostenplan und ein Leistungsverzeichnis erstellt. Die Anzahl an Versionen zur LV-Erstellung ist unbegrenzt.

1. IFC-Datei importieren
Industry Foundation Classes (IFC) ist ein definiertes, international anerkanntes Austauschformat von 3DGebäudemodellen sowie deren zugeordneten Informationen und regelt den softwareneutralen Datenaustausch u.a. im CAD-Bereich. Es ist somit ein wichtiger Beitrag zur Ermöglichung von OpenBIM. Mittels Schnittstelle wird die IFC-Datei direkt in ABK importiert.

2. IFC-Datei prüfen
Der neue ABK-BIM-Viewer dient zur grafischen Darstellung eingelesener IFC-Dateien. Wird eine IFC-Datei eingelesen, so findet hier die erstmalige Betrachtung des Gebäudemodells statt. Der BIM-Viewer kann jederzeit während der gesamten Bearbeitung geöffnet und zur Betrachtung bzw. visuellen Überprüfung herangezogen werden.

3. IFC-Datei interpretieren
Mit Hilfe des ABK-Interpreters wird eine teilautomatisierte Interpretation der aus der IFC-Datei gewonnenen Informationen durchgeführt. BIM-Mengeninformationen, Attribute und geometrische Daten aus der IFC-Datei werden ausgelesen und Kategorien zugeordnet, u.a. BIM-Typen und BIM-Materialien. Dies erleichtert später die Bearbeitung bzw. Zuordnung der BIM-Objekte hinsichtlich dem Erstellen von Kostenplänen und Leistungsverzeichnissen.

Beim ABK-Interpreter handelt es sich um eine skriptbasierende Anwendung, die somit jederzeit flexibel ergänzt und abgeändert werden kann. Dadurch ist es auch möglich, mehrere Interpreter zu erstellen. z.B. je nach verwendetem CADProgramm oder Planer.

Übersichtliche Ordnerstrukturen ermöglichen ein einfaches Arbeiten. So lässt sich in der BIM-Gliederung die generelle Gliederungsstruktur der Layer, Zonen oder Gruppen aus dem IFC-File erkennen. In der BIM-Raumstruktur befindet sich die raumweise Gliederung des Planers aus dem IFC-File. Auch eine einfache Raumliste lässt sich dadurch schnell generieren.

4. BIM-Objekte mit ABK-Elementen verbinden
Um von diesen modellierten Bauelementen zu den entsprechenden LV-Positionen samt Preisen zu gelangen, hat sich die Elementmethode im Bereich Kostenmanagement bewährt.

Jedem BIM-Objekt der IFC-Datei wird zumindest ein entsprechendes ABKElement aus einem Elementkatalog zugeordnet. Jedes dieser ABK-Elemente
besteht u.a. aus den zugehörigen Positionen, die wiederum eine effiziente, genaue und nachvollziehbare Kostenermittlung ermöglichen. Die Mengen
hierfür werden aus der IFC-Datei ausgelesen und automatisch in die Mengenermittlungen zum ABK-Element übertragen.

So wird parallel zur IFC-Datei eine Projektelementliste aufgebaut. Die Projektelementliste wird bei Bedarf mit fehlenden Elementen für die Ausschreibung
ergänzt - etwa mit Elementen für die Baustellengemeinkosten oder anderen Leistungen, die nicht im Gebäudemodell dargestellt sind.

5. Aus der Prjojektelementliste einen Kostenplan oder ein LV generieren
Aus dieser Projektelementliste kann aufgrund der Elementmengen, der anteiligen Positionsmengen und Preisen ein Kostenplan erstellt oder ein Leistungsverzeichnis generiert werden.Der Kostenplan wiederum kann nun in den Projektkostenmanager übergeleitet und verwendet werden. Das
aus dem Gebäudemodell generierte Leistungsverzeichnis wird in den ABKAVA-Bausteinen auf gewohnte Art und Weise sowie gemäß ÖNORM
A 2063 weiterverarbeitet. 

BIM-Viewer   BIM-Raumstruktur   BIM-Objekte als ABK-Elemente
BIM-Viewer   BIM-Raumstruktur   BIM-Objekte als ABK-Elemente

 

Download Produktblatt ABK-BIM

Elementmethode - die Kostenplanung mit Elementen

ABK-Kostenplanung von Bauprojekten mit Elementen ermöglicht eine genaue und nachvollziehbare Ermittlung der Projektkosten. Durch die Zusammenstellung von Bauteilen zu Baukonstruktionen werden Kosten ermittelt. Ändert sich die Planung, können die Kosten leicht angepasst werden. Mit dieser effizienten Methode ist eine funktionale Beschreibung des geplanten Gebäudes automatisch vorhanden.

Vorteile der ABK-Kostenplanung mit Elementen:

  • Genaue und nachvollziehbare Ermittlung der Projektkosten auf Basis von Elementen nach ÖNORM B 1801 möglich
  • Durch die Zusammenstellung von Bauteilen zu Baukonstruktionen werden Kosten ermittelt und Baubeschreibungen erstellt
  • Elemente können mit Positionen hinterlegt werden, so entsteht ganz automatisch ein Roh-Leistungsverzeichnis
  • Eine optimierte Mengenermittlung ermöglicht eine schnelle Kostenermittlung für unterschiedliche Planungsvarianten

Transparenz dank Elementmethode
ABK-Kostenplanung mit Elementen ermöglicht eine genaue und nachvollziehbare Ermittlung der Kosten. Durch die Zusammenstellung von Einzelpositionen zu Bauteilen und Baukonstruktionen ist mit der Elementmethode eine nachvollziehbare und transparente Dokumentation der Quantitäten, der Qualitäten und der Kosten des geplanten Gebäudes vorhanden.

Methode und Systematik
Mit der Kostenplanung nach Elementen können Kosten nach planungsorientierter Gliederung der ÖNORM B 1801 -1 ermittelt werden, oder aber nach einer eigenen, dem Planungsablauf entsprechenden Struktur. Grundlage dafür sind Elementkataloge auf die während der Projektbearbeitung zugegriffen werden kann. Die Elemente werden mit Preisen übernommen und durch die Mengenermittlung ergänzt oder bei Bedarf beliebig abgeändert.

Mit der Elementmethode erhält man neben einer nachvollziehbaren Kostenaufstellung eine detaillierte Baubeschreibung auf Knopfdruck, ohne erheblichen Mehraufwand. Ein guter Elementkatalog macht es möglich!

Elemente und Elementgruppen
Elemente werden durch einen Langtext beschrieben, eine ergänzende Grafik kann der textlichen Ausarbeitung beigefügt werden. Zusätzlich wird mithilfe von Leistungspositionen das Element zusammengestellt. Über Positionen erfolgt eine automatisierte Preisaktualisierung.

In ABK wird zwischen Grobelementen, die aus einzelnen Elementen bestehen, und Feinelementen, die aus Positionen bestehen, unterschieden. Bei Planungsänderungen können so Adaptierungen übersichtlicher und vollständig durchgeführt werden.

Standardisierte Leistungsbeschreibung
Feinelemente werden aus Positionen von Leistungsbeschreibungen gebildet. Mit dem Zugriff auf alle im System vorhandenen LBs und Bürostandard-Positionen stellt ABK ein Positionssuchsystem zur  erfügung mit dem nach fachlichen Kriterien die "richtige" Position für Ihr Element gefunden wird.

Kostenplanversionen
Im ersten Schritt wird in einem Kostenplan die geplante Ausführung mittels Elementen aus Elementkatalogen zusammengestellt. Eine räumliche Zuordnung zu Kostenstellen oder eine sachliche Zuordnung zu Kostenträgern ermöglicht eine detaillierte Konzeption und Auswertung. Ein Elementkatalog mit über 600 vordefinierte Aufbauten und Preisen steht dafür den ABK Anwendern zur Verfügung. Durch die leichte Handhabung kann der Elementkatalog einfach bearbeitet und erweitert werden. Ändern sich die Ausführungspläne, oder möchte man eine alternative Ausführungsart analysieren, wird die nächste Planversion angelegt. So hat man immer die aktuelle Bearbeitung im Visier und andere Ausführungen im Zugriff - ein Zugewinn an Flexibilität, der Ihren Planungskomfort erhöht.

Die Projektkostenplanung mit Elementen dient einerseits als Grundlage für die Kostenplanung nach der Leistungsgliederung, der Kostengliederung nach ÖNORM B 1801 in der Ausführungsphase und für die Erstellung von Leistungsverzeichnissen.

Bei konsequenter Datenpflege werden per Knopfdruck die Kosten auf die Leistungsgliederung umgeschlüsselt und in den ABK-Projektkostenmanager übergeben. Ebenso einfach ist es, ein Roh-Leistungsverzeichnis mit allen Positionen der Elemente zu erstellen und in ABK Leistungsverzeichnis als Referenz-Leistungsverzeichnis einzublenden.

Damit sich Ihr Projekt im (finanziellen) Rahmen bewegt
Mit unserer durchgängigen Lösung reagieren Sie - nicht nur im Bereich der Kostenplanung - gelassen auf höchste Anforderungen und haben Ihre Projekte sicher im Griff. Ihre Arbeitsprozesse und Kostenmodelle werden frühzeitig berechenbar - die Qualitätssicherung profitiert davon, dass Sie alle Möglichkeiten der Bauteilkonstruktionen bereits in einer sehr frühen Phase im Vorfeld analysieren und so die beste Variante evaluieren können: die Fehlerquote sinkt, die Produktqualität erhöht sich und die Kosten werden zwangsläufig reduziert.

Gesamtheitlichkeit statt Graubereiche
Die qualifizierte Kostenplanungsmethode von ABK ermöglicht, in jeder Planungsphase die Detaillierung und somit Schärfe der Schätzung zu wählen und mit einfachen Mitteln zu einem fundierten Ergebnis zu kommen. Sie sind somit imstande Ihre Kostenstrukturen aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten und schaffen damit die Basis für einen neuen Weg - den sanften und produktiven Umstieg ins kostensensitive Business einer neuen Dimension.

Kostenplanung mit Elementen   Elementmethode   Feinelemente   Feinelement
Kostenplanung mit Elementen   Elementmethode   Feinelemente   Feinelement

 

Download Produktblatt ABK-Kostenplanung mit Elementen

Lebenszykluskosten von Bauprojekten

Ökonomische Nachhaltigkeit und lebenszyklische Betrachtungen von Gebäuden werden mit dem ABK-Baustein Lebenszykluskosten neu definiert! Kosten für Neuerrichtung und Sanierung inklusive der laufend anfallenden längerfristigen Kosten werden bereits in der Entwurfsphase mit Hilfe einer einfachen Methodik sehr genau prognostiziert.

Vorteile der ABK-Lebenszyklusberechnung:

  • Umfangreiche Daten des Berechnungsmodells LEKOS (von Herrn DI Dr. Helmut Floegl - Donau Universität Krems) zur Ermittlung von Lebenszykluskosten
  • Kosten für Neuerrichtung und Sanierung inklusive laufend anfallender längerfristigen Kosten werden ab der Entwurfsphase berücksichtigt
  • Das Datenmodell entspricht den Anforderungen der ÖNORM B 1801-2 und 4
  • Vergleich mehrerer Planungsvarianten hilft Ihnen die richtige Entscheidung im Sinne ökonomischer Nachhaltigkeit zu treffen

Errichtungskosten sind die Basis - Lebenszykluskosten der Motor
Seit vielen Jahren kalkulieren Bauherren bei der Neuerrichtung ihrer Immobilie sehr knapp, um die beste Rendite der Investition zu erwirtschaften - dabei spielen auch die Folgekosten, die durch das Gebäude im Laufe seines Lebenszyklus anfallen, eine wesentliche Rolle.

Mit der ABK-Lebenszykluskostenberechnung werden nun neben der Höhe der Baukosten auch langfristige Kostenfaktoren wie laufende Betriebsoder Wartungs- und Instandhaltungskosten als bestimmende Parameter für die Entscheidungsfindung berücksichtigt.

ABK bietet zur einfachen und schnellen Ermittlung versteckter Kostenfallen mit dem Lebenszykluskostenmodell LEKOS von Herrn Dipl. Ing. Dr. Floegl (Donauuniversität Krems) ein detailliertes und umfassendes Rechenmodell zur einfachen und schnellen Berechnung der Lebenszykluskosten in der Praxis an.

Das Prinzip gesamtheitlicher ökologischer Betrachtungen
Die Lebenszyklusvarianten werden in der frühen Planungsphase kostenmäßig untersucht und Lösungskonzepten gegenübergestellt. Die ÖNORM B 1801 Bauprojekt- und Objektmanagement, Teil 2:Objekt-Folgekosten gibt die Kostenstruktur für Folgekosten vor und empfiehlt die Ermittlung von aussagekräftigen Kennwerten.

Diese Anforderungen wurden in ABK-Lebenszykluskosten umgesetzt und nun gelingt die Analyse und der Vergleich verschiedener Planungsvarianten leicht. Daraus entstehen aussagekräftige Berichte und in der Folge werden Investitionsentscheidungen transparent und einfach optimiert.

Außerdem liefert das System aussagekräftige Kennwerte für Vergleiche und Plausibilitätsprüfungen. Diese Kennwerte können auch für die erste grobe Kostenschätzung herangezogen werden. Zusätzlich werden einige dieser Kennwerte für die Zertifizierung von Gebäuden gebraucht.

Gliederung von Lebenszykluskosten
Die Kostengliederung gewährleistet eine einheitliche Datenerfassung und umfasst die Errichtungs- sowie die Nutzungskosten. LEKOS bietet für alle einzugebenden Parameter Voreinstellungswerte, die aufgrund projektspezifischer Gegebenheiten angepasst werden können.

Wesentliche Parameter, die für jedes Projekt angepasst werden müssen, werden von ABK gesondert aufgelistet und gekennzeichnet, damit der Anwender trotz großer Datenmengen mühelos eine Überprüfung durchführen kann. Die angegebenen Schwellenwerte für Parameter mit Sollwerten (Von-Bis) unterstützen den Bearbeiter dabei fachlich. Kosten für große Instandsetzungen werden aufgrund der Lebensdauer einzelner Gebäudeteile berechnet. Auch hier gibt es Vorschlagswerte, die angepasst werden können. Die zukünftigen Kosten werden bei einer dynamischen Betrachtung mit den jeweiligen Preissteigerungsindizes (z.B für Bau, Lohn, Technik, Energie) beaufschlagt. Weiters werden der Energiebedarf und unterschiedliche Energieträger berücksichtigt, wodurch Solarerträge aus  gebäudeintegrierter Photovoltaik und Solarthermie in das Rechenmodell miteinbezogen werden.

Darstellung der Kosten
Lebenszykluskosten treten in Abhängigkeit des Betrachtungszeitraumes auf. Die Folgekosten werden jährlich über die gesamte Lebensdauer hinweg angezeigt, je nach Bedarf sind die Werte kumuliert oder nur die jährlichen Steigerungen sichtbar.

Barwerte als vergleichbare Kostengröße
Wenn Investitionen zu unterschiedlichen Zeitpunkten anfallen, wird ein Vergleich der Kosten durch die Barwertmethode ermöglicht. Dafür werden alle Kosten auf einen bestimmten Zeitpunkt in der Gegenwart abgezinst dargestellt. Mit ABK-LEKOS werden Kosten dynamisch mit der Barwertmethode oder statisch ohne Berücksichtigung von Preissteigerungen und Zinssätzen angezeigt.

Fazit
Mit ABK-Lebenszykluskosten steht ein effizientes Softwaretool und mit ABK-LEKOS ein praxiserprobtes Datenmodell für die Ermittlung von Lebenszykluskosten in frühen Planungsphasen zur Verfügung. So können auch Sie mit den umfassenden Steuerungs- und Auswertungsmöglichkeiten bei
komplexen Kostenberechnungen profitieren.

Jahresübersicht Lebenszykluskosten   Parameter Folgekosten   Abbildung Parameter Folgekosten    
Jahresübersicht Lebenszykluskosten   Parameter Folgekosten   Abbildung Parameter Folgekosten    

 

Download Produktblatt ABK-Lebenszykluskosten


Die Kalkulationsfreiheit bei Angeboten ist begrenzt. Doch wo liegen diese Grenzen?

18.11.2019

Von ARCHICAD zu ABK-OpenBIM. Mittels Mengenübernahme zur raschen LV-Erstellung.

Mit ABK zu OpenBIM! Arbeitsweise und Vorteile von Building Information Modeling mit ABK8.